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Tipps

Die richtige Poolheizung finden

Schwimmen Sie Immer bei angenehmer Pooltemperatur

veröff. am Mittwoch, 29. März 2017 |

Oft verlockt schon ein frühsommerlicher April mit Temperaturen bis zu 25 Grad Celsius zu einem Sprung in den Pool. Und sogar Anfang Oktober reichen die Außentemperaturen mitunter noch für ein belebendes Bad. Davon profitiert jedoch nur, wer eine Schwimmbadheizung sein eigen nennt. Sie verlängert die Badesaison um mehrere Monate und ist daher eine wirklich lohnende Investition.

Das Angebot an Heizungsvarianten für den Privatpool ist groß. Doch nicht jedes System wird allen Anforderungen gerecht. Wer sich seine Poolwärme mittels Solarthermie von der Sonne holt, besitzt eine sehr ökologische Lösung. Allerdings benötigen Solarkollektoren viel Platz, der zudem möglichst wenig im Schatten liegen darf. Ihre Grundfläche sollte zwischen 60 und 100 Prozent der Pooloberfläche umfassen, um genügend Wärmeleistung zu bieten. Und auch optisch sind die Kollektoren nicht nach jedermanns Geschmack. Außerdem ist es sehr wichtig, dass die gewählte Schwimmbadheizung während des geplanten Nutzungszeitraums die gewünschte Wassertemperatur konstant halten kann. Die Sonnenstrahlung ist allerdings selbst an einem sonnigen Herbsttag viel weniger intensiv wie an einem Sommertag. 

Die Wärmeerzeugung mittels elektrischer Durchlauferhitzer vermeidet diese Probleme. Elektrowärmetauscher arbeiten wie die typischen „Boiler“, die man in vielen Haushalten findet. Wenn man mit einem Durchlauferhitzer einen Pool beheizen will, muss man allerdings mit einem deutlich erhöhten Stromverbrauch und mit höheren Betriebskosten rechnen. Das gilt auch für den Wärmetauscher, der über die reguläre Hausheizung betrieben wird.
    

 

Wärmepumpen sind ökologisch und sparsam 
Oft entpuppt sich angesichts dieser Nachteile die Wärmepumpe als wirtschaftlichste und zugleich umweltverträglichste Alternative. Diese Geräte saugen die Außenluft an und entziehen dieser die enthaltene Wärme, um sie anschließend an das Poolwasser abzugeben. Sie arbeiten nach dem umgekehrten Prinzip eines Kühlschranks, der die Wärme des zu kühlenden Innenraums nach außen leitet.

Wärmepumpen erwärmen das Poolwasser also dank der Energie der Sonne und sind dabei äußerst wirtschaftlich, da nur ein kleiner Teil der benötigten Wärme aus der Steckdose kommt. Pro Kilowattstunde, die am Stromzähler zu Buche schlägt, erwärmt die Poolpumpe fünfmal so viel Wasser wie ein herkömmlicher Boiler.

Die Wärmepumpe bietet aber noch mehr Vorteile: Sie kann so dimensioniert werden, dass sie selbst große Pools spielend erwärmt. Doch auch große Pumpen sind keine „Monstergeräte“, sondern fügen sich durch ihr Design harmonisch in die Umgebung des Gartens ein. Sie sind zudem besonders anwenderfreundlich. Eine Wärmepumpe braucht keine aufwendigen unterirdischen Installationen; ein einfacher Elektroanschluss reicht völlig aus. Eine hochwertige Pool-Wärmepumpe ist zudem leise. Ihre Betriebsgeräusche sind so gering, sodass sie nicht als störend empfunden werden. Daher kann dieses System auch deutlich näher am Pool untergebracht werden.

Auf die richtige Dimension kommt es an 
Die Wärmepumpe hat also in vielerlei Hinsicht die Nase vorn, wenn es um die effektive und gleichzeitig kostengünstige Beheizung des Schwimmbads geht. Wesentlich bei der Auswahl des Pumpensystems ist die passende Leistungsstärke. Dabei sollte man eine Reihe von Faktoren berücksichtigen. Am wichtigsten ist natürlich die Wassermenge, die es zu erwärmen gilt. Je geringer diese ist, desto weniger Leistung muss die Pumpe liefern. Auch eine Überdachung, beziehungsweise Abdeckung senkt den Energiebedarf, da das Wasser während der Nacht weniger stark auskühlt.

Eine Rolle bei der Auswahl der am besten zu den Anforderungen passenden Pumpe spielt zudem die durchschnittliche Wetterlage. Wenn der Pool überwiegend in den Sommermonaten genutzt wird, während denen die Tagestemperaturen ohnehin schon recht mild sind, kann eine geringere Dimensionierung ausreichen. Wenn die Poolnutzung auch im Frühjahr und Herbst vorgesehen ist, sollte man eine leistungsstärkere Wärmepumpe wählen. In jedem Fall ist die Wärmepumpe eine zuverlässige Lösung mit besonders hohem Wirkungsgrad, geräuscharmem Betrieb und geringen Betriebskosten.

Z300   

veröff. am Mittwoch, 29. März 2017 |