Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Website surfen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Dies ermöglicht uns, die Besuchserfahrung im Bezug auf unsere Webseite zu verbessern.
Finde mehr heraus
Haben Sie die gesuchte Information gefunden?
Ja
Nein
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Danke für Ihre Antwort. Es tut uns leid, dass Sie das, was Sie suchen, nicht gefunden haben.
Zögern Sie nicht uns Ihre Frage zu stellen. Wir helfen Ihnen gerne.
Tipps

Mehr Badespaß

mit der richtigen Poolheizung

veröff. am Montag, 15. Mai 2017 |

Wer sich schon einmal darüber geärgert hat, dass er seinen Pool nur dann nutzen kann, wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken, sollte sich nach einer guten Schwimmbadheizung umsehen. Das Angebot an Heizsystemen ist groß und bietet für jedes Schwimmbad sowie für jedes Budget die passende Lösung.

Es gibt nichts Schöneres, als während der Hundstage einer sommerlichen Hitzewelle ins erfrischend kühle Poolwasser zu springen. Doch wenn die Temperaturen nicht gerade hochsommerlich sind, machen zu frostige Wassertemperaturen oft Schluss mit dem Badevergnügen. Schon ein mittelgroßer Pool fasst eine gewaltige Wassermenge, die sich ausschließlich über die Sonne nur langsam erwärmt, zumal es in Deutschland keine Sonnengarantie gibt. Eine Poolheizung hingegen bringt das Badewasser auch ohne hochsommerliche Temperaturen verlässlich auf die gewünschte Badetemperatur.

Wer die Installation einer derartigen Anlage ins Auge fasst, kann sich zwischen einer Wärmepumpe, einer Solarheizung, einem Wärmetauscher und einer Elektroheizung entscheiden.

Wärmepumpe – aus Umgebungsluft wird Wärme

Wärmepumpen arbeiten wetterunabhängig, benötigen wenig Platz und lediglich einen Stromanschluss, um ihre Heizarbeit zu verrichten. Sie entziehen der Umgebungsluft Wärme, die ein Kältemittel anschließend verdampfen lässt. Die Wärmeenergie dieses komprimierten Dampfs heizt das Poolwasser auf.

Wärmepumpen sind energieeffizient und umweltfreundlich, da sie nur dann laufen, wenn die Temperatur des Poolwassers einen bestimmten Wert unterschreitet. Das macht die etwas höheren Anschaffungskosten dieser Heizvariante vor allem dann wieder wett, wenn der Pool über viele Monate und nicht nur während der Hitzeperioden genutzt wird. Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe kann sich sehen lassen: Er liegt beim Vier- bis Fünffachen der zugeführten elektrischen Energie. Bis zu 80 Prozent der erforderlichen Wärmeleistung werden also umweltfreundlich der Umgebungsluft entzogen.

Solarheizung – Poolerwärmung mit der Kraft der Sonne

Auch Solarheizungen, die sogenannte Solarthermie, sind eine umweltfreundliche Lösung für die Heizung des Pools. Bei dieser Heizvariante absorbieren schwarze Solarmatten die Sonnenstrahlen und werden so erhitzt. Das Poolwasser fließt durch die Matten, nimmt die Solarwärme auf und wird wieder retour in den Pool geleitet.

Solarheizungen sind dann eine gute Lösung, wenn das Schwimmbad vor allem nur in den Sommermonaten genutzt wird. 

Wärmetauscher – die Hausheizung wird zur Poolheizung

Wärmetauscher erwärmen das Poolwasser effizient über die reguläre Hausheizung jeglicher Art (von Öl-, Gas- bis hin zur Holz- und Solarthermie bzw. Erdwärme). Sie erlauben also das direkte Beheizen eines Pools mit einer herkömmlichen Zentralheizung.

Der Wärmetauscher erledigt genau das, was sein Name verspricht: Er tauscht die Kälte des Poolwassers gegen die Wärme des Wassers, das vom Kessel der Hausheizung kommt. Damit das funktioniert, fließen zwei Hydraulikkreise gegeneinander: ein primärer Kreis mit dem vom Kessel gelieferten warmen Wasser und ein sekundärer Kreis mit dem zu erwärmenden Schwimmbadwasser. Das Trennglied zwischen den beiden Kreisläufen ist der Wärmetauscher.

Wie rasch das Badewasser auf Temperatur gebracht wird, hängt von der Bauart und der Leistungsfähigkeit des Wärmetauschers ab. Es gibt zwei unterschiedliche Systeme: Röhrenwärmetauscher, die das Wasser schlangenförmig über eine Röhre führen und Plattenwärmetauscher, die die Wärme über zahlreiche parallele Platten übertragen.

Wärmetauscher sind jahreszeitlich unabhängig, verbrauchen aber im Betrieb relativ viel Energie, bzw. können die Betriebskosten eines Haushalts merklich erhöhen. 

Durchlauferhitzer – der Klassiker unter den Poolheizungen

Diese Elektro-Poolheizungen funktionieren im Grunde wie ein handelsüblicher Wasserkocher oder wie ein „Boiler“, der in vielen Haushalten die Wassererwärmung erledigt. Eine Heizspirale sorgt dafür, dass sich das Poolwasser langsam auf die gewünschte Temperatur aufwärmt.

Die Elektro-Heizung funktioniert bei jedem Wetter, ist einfach zu installieren und leicht zu bedienen. Sie gilt als ausgezeichnete Lösung für kleinere Pools und Planschbecken. Aber auch für größere Schwimmbecken gibt es mittlerweile effektive und flotte „Heizer“. Größere Modelle wie der Durchlauferhitzer RE/U von Zodiac mit einer mittleren bis hohen Leistung (30 bis 120 kW) sind modular aufgebaut. So kann die Heizung im Sommer sozusagen nur mit halber Kraft laufen und dank der höheren Außentemperaturen dennoch energieeffizient für eine rasche Erwärmung des Wassers sorgen.

Elektroheizungen sind zwar in der Anschaffung im Vergleich zu anderen Heizsystemen oft günstiger, sie können aber den Stromverbrauch eines Haushalts spürbar erhöhen. Man muss also mit etwas höheren Betriebskosten rechnen. Ideal sind elektrische Poolheizungen dann, wenn das Wasser nicht kontinuierlich über einen langen Zeitraum, sondern nur gelegentlich wie etwa bei einem fallweise genutzten Ferienhaus-Pool erwärmt wird.

   

veröff. am Montag, 15. Mai 2017 |