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Tipps

So bleibt das Poolwasser sauber!

Tipps zur problemlosen Wasseraufbereitung

veröff. am Mittwoch, 29. März 2017 |

Plantschen im eigenen Pool macht nur dann wirklich Spaß, wenn sich im erfrischenden Nass nicht jede Menge Schmutz und Bakterien tummeln. Mit der richtigen Wasseraufbereitung wird das Schwimmen zu einem ungetrübten Vergnügen.

„Wasseraufbereitung“ heißt das Zauberwort für einen gepflegten Pool, der nicht nur blitzblank aussieht, sondern tatsächlich auch sauber ist. Dabei wird das Poolwasser regelmäßig von biologischen und chemischen Verunreinigungen befreit. Diese sind unvermeidlich: Auch frisch geduschte Körper hinterlassen beim Baden Bakterien und organische Substanzen. Dazu kommt noch Schmutz aus der Umgebung wie etwa Laub oder Erde.

Ein gut gepflegter und gewarteter Pool kommt damit aber problemlos zurecht. Die richtige Wasseraufbereitung sorgt dafür, dass in Sachen Hygiene alles in Ordnung ist. Das bedeutet, dass Bakterien, Viren und Keime, die der Gesundheit schaden können, verlässlich abgetötet werden. Richtig aufbereitetes Poolwasser bietet diesen Erregern keinen Nährboden.

Filtersysteme – die Wunderwaffe gegen Schmutz

Ungetrübtes Badevergnügen lässt sich mit zwei Strategien erreichen: durch eine physikalische und eine chemische Reinigung des Schwimmbads. Eine gute Durchströmung des Beckens ist das A und O für einen sauberen Pool. Filteranlagen sorgen dafür, dass Schmutzpartikel aus dem Schwimmbadwasser entfernt werden. Damit das klappt, sollte die Filteranlage das gesamte Wasservolumen des Pools mindestens zwei- bis dreimal pro Tag umwälzen. Das schaffen die meisten Filteranlagen, wenn sie sechs bis acht Stunden pro Tag laufen. Die Filteranlage sollte regelmäßig geprüft und gewartet werden. So stellt man sicher, dass sie ihre Arbeit ordnungsgemäß und verlässlich erledigt.

Wer einen Sandfilter verwendet, sollte zusätzlich einmal pro Woche rückspülen. Das bedeutet, dass das Schwimmbadwasser in umgekehrter Richtung durch den Filterkessel gepumpt und das verschmutze Wasser in den Kanal entleert. So wird auch der Filtersand von Verschmutzungen befreit. Das durch eine Rückspülung entnommene Wasser muss wieder mit Frischwasser aufgefüllt werden. Auch andere Filterarten benötigen ebenfalls regelmäßig eine gründliche Reinigung.

Verschmutzungen die nicht durch die Filteranlage aus dem Schwimmbecken entfernt werden konnten sollten mit einem Kescher herausfischt, oder mit einem Reinigungsroboter abgesaugt werden.

Auch an die Reinigung des Beckenbodens und der Beckenwände sollte man denken, wenn es um die Wasserpflege geht. Es wird empfohlen das Schwimmbecken mindestens einmal pro Woche gründlich zu reinigen. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, kann diese Arbeit bequem von einem Reinigungsroboter erledigen lassen.

 

Wasserpflegemittel für einen sauberen Pool

Die physikalische Reinigung des Pools ist ein Teil der Wasseraufbereitung. Daneben trägt die chemische Wasseraufbereitung ganz wesentlich zu einem ungetrübten Badevergnügen bei. Damit das Wasser sauber bleibt, muss es desinfiziert werden und der pH-Wert muss stimmen, Algen dürfen sich nicht wohlfühlen und das Wasser darf nicht trüb werden.

Damit der pH-Wert stimmt

Jede Flüssigkeit weist einen bestimmten pH-Wert auf. Diese Maßeinheit gibt an, ob das Wasser basisch oder sauer ist. Der Wert lässt sich mit einem elektronischen pH-Messgerät, aber auch mit einfachen Teststreifen oder Testtabletten messen.

Der pH-Wert des Poolwassers sollte leicht basisch sein und idealerweise im Bereich zwischen 7,2 und 7,6 liegen. Weicht er davon ab, kann es zu Problemen kommen. Je höher der Wert, beziehungsweise je stärker basisch das Wasser ist, desto weniger verträglich ist es für die Haut. Vor allem die Bindehaut der Augen reagiert auf stark basisches Wasser. Es kann daher beim Baden schneller zu Augenreizungen kommt. Ein zu hoher pH-Wert hat aber noch einen weiteren negativen Effekt: Er bewirkt, dass das für die Desinfektion des Wassers wichtige Chlor nicht mehr richtig wirkt.

Aber auch ein zu niedriger pH-Wert kann schaden. Er führt dazu, dass das Wasser Metallteilen (Leiter) oder den Auskleidungen stärker zusetzt. Einbauteile zum Beispiel können dadurch schneller korrodieren.

Wasserdesinfektion ist Pflicht

Auch wer nur frisch geduscht ins Badebecken geht, hinterlässt Haare, Kosmetika-Rückstände oder Hautschuppen. Blätter oder Insekten lassen sich ebenfalls nicht gänzlich aus dem Pool verbannen. Daher muss das Wasser neben allen anderen Reinhaltemaßnahmen desinfiziert werden. Vor allem Chlor ist unschlagbar, wenn es darum geht, Viren, Bakterien und Keimen den Garaus zu machen. Es ist das gängigste Pflegeprodukt bei der Wasseraufbereitung und beseitigt schnell und effektiv organische Verunreinigungen. Es gibt aber noch weitere wirkungsvolle Mittel – etwa Magnesium, das im Pool seine klärende Wirkung entfaltet. Auch benutzerfreundliche Salzelektrolysegeräte haben sich bei der Poolpflege bewährt.

veröff. am Mittwoch, 29. März 2017 |