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Tipps

Die Poolpumpe

das „Herz“ jedes Poolsystems

veröff. am Freitag, 24. März 2017 |

Kein Pool im Garten ohne eine Schwimmbadpumpe. Sie ist sozusagen das Herzstück jedes Swimmingpools. Die richtige Auswahl dieser Pumpe macht sich mittel- und langfristig bezahlt und sollte daher mit Bedacht getroffen werden. Unterschiede finden sich nicht nur in der Funktion, sondern auch im Anschaffungspreis und bei den Betriebskosten.

Stehende Gewässer, in die es höchstens einmal hineinregnet, sind zum Baden alles andere als verlockend. Das gilt auch für den Pool, der sich ohne technische Hilfe in einen stagnierenden Wasserkörper verwandelt, in dem sich Bakterien und Keime tummeln. Eine Umwälzpumpe ist daher für ein ungetrübtes Badevergnügen unverzichtbar. Sie saugt das Poolwasser in eine Filteranlage, wo es gesäubert wird. Außerdem verteilt sie zuverlässig Wasserpflegemittel und Hilfsstoffe, die den Pool pflegen und desinfizieren.  

Traditionelle, ältere Swimmingpool-Pumpen erledigen diese Aufgaben linear – das bedeutet, dass sie während der gesamten Betriebszeit Wasser in gleichbleibender Geschwindigkeit bewegen. Das geschieht unabhängig davon, wie häufig der Pool benutzt und wie stark verschmutzt das Wasser ist. Das beschert diesem Pumpentyp aus ökonomischer Sicht einen enormen Nachteil, denn die Betriebskosten sind stets gleichbleibend hoch.    

Moderne Poolpumpen sind intelligenter

Moderne Pool-Pumpen arbeiten hingegen nicht nur linear, sondern progressiv, also mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Das bedeutet, dass sie nur jene Leistung erbringt, die auch wirklich nötig ist. Das bietet dem Poolbesitzer gleich mehrere Vorteile:

Während der Nutzungszeit kann mit geringer Drehzahl die Geräuschentwicklung merklich gedrosselt werden. Die Pumpen laufen also im Flüsterbetrieb. Dieser Vorteil kommt vor allem dann zum Tragen, wenn die Pumpe in der Nähe zum Haus installiert ist. Wer eine drehzahlgeregelte Pumpe sein eigen nennt, kann daher ohne störende Nebengeräusche im Garten entspannen und seinen Pool genießen!

Ist die Verschmutzung gering, muss die Pumpe nicht mit hoher Drehzahl arbeiten. Das senkt nicht nur den Lärmpegel, sondern auch die Betriebskosten. Diese sind im Jahresmittel im Vergleich zu einer herkömmlichen Wasserpumpe deutlich geringer.

Der Betrieb mit niedriger Drehzahl sorgt dafür, dass Verunreinigungen leichter und besser aus dem Pool gefiltert werden können, da das Wasser mit weniger Druck durch die Sandfilteranlage läuft.

Moderne Pumpen bestehen aus hochwertigen Bauteilen. Diese sind besonders langlebig, bewähren sich auch im Dauerbetrieb und sind bei gechlortem Wasser wenig anfällig für Korrosion, also Zersetzung

  • Wenn die Drehzahl variabel ist  

    Das „Zauberwort“ einer wirklich guten Swimmingpool-Pumpe heißt also Drehzahlregelung. Die Pumpe leistet ihre Arbeit also sozusagen maßgeschneidert. So ist etwa manchmal eine höhere Pumpgeschwindigkeit nötig und sinnvoll. Etwa dann, wenn besonders viele Leute im Pool plantschen und dieser dadurch stärker verschmutzt. Damit das Wasser des Pools zuverlässig sauber bleibt,  wird ein Sandfilter zudem regelmäßig durch eine Umkehr der Fließrichtung gereinigt. Auch für diese Rückspülung, wie sie von den Experten genannt wird, sind eine erhöhte Pumpgeschwindigkeit und eine höhere Drehzahl wichtig.

     

    Wenn die Pumpe weniger arbeiten muss

    Oft wird ein Privatpool den Großteil des Tages nicht genutzt. Während dieser Zeitspanne muss die Poolpumpe nicht mit einer konstant hohen Drehzahl laufen, wie es bei einer linear funktionierenden Poolpumpe der Fall ist. Die Drehzahl kann jetzt viel geringer sein, was den Energieverbrauch erheblich drosselt. Auch dann, wenn das Wasser kühl ist und sich daher weniger Keime und Algen im Pool tummeln, muss die Pumpe nicht auf Hochtouren laufen.

     

    Die Energieeinsparung macht sich bezahlt

    Moderne, hochwertige Schwimmbadpumpen sind in der Anschaffung etwas teurer als Systeme mit einer stets gleichen Drehzahl. Die Möglichkeit, die Pumpenleistung immer an die anstehenden Aufgaben anzupassen, sorgt allerdings über das Nutzungsjahr hinweg für einen deutlich geringeren Stromverbrauch. Das schlägt sich bei den Betriebskosten in Form einer geringeren Stromrechnung nieder. Meist amortisiert sich der erhöhte Anschaffungspreis dadurch bereits innerhalb weniger Jahre.

veröff. am Freitag, 24. März 2017 |